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Fußball NOFV-Oberliga Süd |
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SSV Markranstädt - FSV Budissa Bautzen 1 : 1 ( 0 : 0 )
Jens am 15.09.2008 um 22:00 (UTC) | | Freude und Punkte geteilt
Punkt gewonnen – Auto verloren, so die durchwachsene Bilanz Budissas zum Spiel in Markranstädt. Auch das Spiel selbst hinterließ gemischte Gefühle, wobei das 1:1 am Ende sicher beiden gerecht wird.
Zunächst verhinderte ein dreister Autodieb die pünktliche Anreise von Lukas Helcelet und Miroslav Sentivan, so daß Sascha Dietze und Sven Johne in die Anfangsformation aufrückten. Auch im Budissen-Strafraum gab es zunächst Aufregung, Chistoph Zwahrs Unsicherheit bei Seiferts Flanke konnte der überraschte Schaaf allerdings nicht nutzen (5.). Doch die Bautzener fanden sich schnell und trafen durch Torsten Marx’ Flanke die Lattenoberkante (9.) und hatten nach Stefan Fröhlichs weitem Einwurf durch Sebastian Miltzow eine gute Einschußmöglichkeit, allerdings war sein Versuch zu unplaziert (12.). Danach passierte lange Zeit nichts aufregendes. Budissa hatte zwar leichtes Oberwasser, aber hüben und drüben gab es nicht viel zu bestaunen. Erst Miltzows Zusammenspiel mit Marcus Dörry, bei dem Miltzow letztendlich einen Schritt zu spät kam (31.) und vor allem Juraschecks Freistoß, der Zwahrs ganze Aufmerksamkeit forderte, weckten die Zuschauer aus ihrer Lethargie (33.).
Schwere Kost in Halbzeit eins, spannender ging es da schon in der Halbzeitpause zu, in der das Landespokal-Achtelfinale ausgelost wurde – mit tragischem Ausgang für den Gastgeber. Während sich Budissen-Trainer Steffen Hammermüller auf die Auswärtsaufgabe beim Ligakonkurrenten 1.FC Lok Leipzig freut (schon wegen der geteilten Einnahmen), werden auch in Markranstädt die Einnahmen geteilt – zwischen erster und zweiter Mannschaft, die sich um den Viertelfinaleinzug duellieren.
Budissa ging engagierter in die zweite Halbzeit, konnte sich aber anfangs nicht durchsetzen. Markranstädt setzte auf Kujat, der nun auflief und den ersten Aufreger des zweiten Abschnittes einleitete. Nach dessen Paß setzt sich Schaaf im Sprintduell gegen Keeper Zwahr durch, doch Danny Wochnik und gleich darauf Stefan Fröhlich können die Situation auf der Linie bereinigen (55.). Fast im Gegenzug gehen dann die Bautzener verdient in Führung. Sebastian Miltzow kann von rechts flanken und der völlig freistehende Torsten Marx hat keine Mühe, zum 0:1 einzuköpfen. Die Gäste haben das Spiel sicher im Griff, Markranstädt spielt weiter einfallslos. Bezeichnend der Eckball in der 72. Minute, den keiner treten will. Erst nach Aufforderung seiner Mannschaftskameraden schreitet Weichert zur Tat und findet den eben eingewechselten Klauß, der zum überraschenden Ausgleich einköpft. Das Spiel scheint zu kippen, Klauß’ Sturmlauf auf rechts verwandelt Fraunholz zum 2:1, doch Schiedsrichter Wilske erkennt zum Unmut der Gastgeber auf Abseits (74.). In den letzten zehn Minuten spielten beide mit offenem Visier, wieder mit Bautzener Vorteilen. Nachdem Thomas Pannach den Ball im Mittelfeld eroberte, traf Sebastian Miltzow mit schönem Heber nur den Innenpfosten (81.). Beide scheiterten gleich darauf in aussichtsreicher Position (83.) und Lukas Helcelet hatte ebenfalls eine gute Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden (85.). Doch selbst der eine Punkt, der auch durchaus ein dreifacher sein konnte, war fast dahin. Glück, daß Fraunholz’ Kopfball nach Schaafs Flanke nur knapp am Tor vorbeistrich (88.).
Nicht nur für Trainer Steffen Hammermüller war hier ein Sieg möglich. Trotzdem zeigte er sich mit der kämpferischen Leistung seiner Truppe und dem errungenen Punkt zufrieden. Unterm Strich geht das Unentschieden in Ordnung. Bleibt zu hoffen, daß auch der Langfinger seinen Sieg wieder hergeben muß.
Markranstädt: Moritz – Schaaf, Barth, Saalbach, Korb – Mittenzwei, Gottelt (69. Klauß), Horlbog (46. Kujat), Seifert - Fraunholz, Jurascheck (52. Weichert).
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Nuhs, Zichner, Wochnik (87. Schenk) – Dörry (46. Helcelet), Th. Pannach, Dietze, Johne (63. Sentivan) – Miltzow, Marx.
Tore: 0:1 Marx (57.), 1:1 Klauß (72.).
Ecken: 4:3 (0:2).
Gelbe Karten: Fraunholz – Dörry.
Schiedsrichter: Michael Wilske (Bretleben).
Zuschauer: 203.
jk | | |
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FSV Budissa Bautzen - VfB Auerbach 2 : 1 ( 1 : 1 )
Jens K. am 02.09.2008 um 22:59 (UTC) | | Deutliche Steigerung
Herrlichstes Wetter, kurzweiliges Spiel, gutes Resultat – was will man mehr. Vor 600 Zuschauern bezwang Budissa Bautzen nach couragierter Leistung den VfB Auerbach. Mit dem 2:1 rehabilitierte sich die Mannschaft für das Spiel vom vergangenen Wochenende.
Dabei begann alles mit einem Schock. Nachdem Torsten Marx gleich in der Anfangsminute einem Flugkopfball nicht verwerten konnte, schlugen die Gäste mit ihrem ersten Angriff erbarmungslos zu und gingen nach Flanke von Jens Weigl und Kopfball von Marcel Schuch sofort in Führung. Das spielte den Vogtländern in die Karten, sie verlegten sich aufs Kontern. Meist zu zehnt am und im Strafraum verteidigend, mit Schuch als einziger Spitze, waren sie agiler, schwärmten bei Ballbesitz überfallartig aus und waren so dem 2:0 weit näher, als Budissa dem Ausgleich. Fast wäre es in der 12. Minute gefallen, doch nach herrlicher Kombination über vier Stationen machte Christoph Zwahr mit einer fantastischen Reaktion Marco Weigls Einschußmöglichkeit zunichte. Die Bautzener waren ständig bemüht, konnten sich aber nur allmählich vom zeitigen Rückstand erholen und hatten durch Torsten Marx nach reichlich 20 Minuten ihre erste Chance, die er aber freistehend und unkonzentriert vergab (21.). Budissa setzte nach und erspielte sich bis zum Ende der ersten Halbzeit eine Vielzahl hochkarätiger Gelegenheiten, wie lange nicht mehr. Zunächst bringt Lucas Helcelet, der sich zum letzten Wochenende deutlich steigerte, alleingelassen den Ball nicht unter Kontrolle (26.). Anschließend können sich die Gäste über mangelndes Glück nicht mehr beschweren. Marx trifft nach Marcus Dörrys Flanke die Latte (29.), dann verpassen nacheinander Danny Wochnik, Andreas Zichner und Thomas Pannach eine Freistoßeingabe des klasse aufgelegten Dörry (34.) und gleich darauf trifft Helcelet den Pfosten (35.). Der vielumjubelte Ausgleich ist nur eine logische Konsequenz, Torsten Marx bleibt es vorbehalten, einen der Freistöße von Marcus Dörry einzuköpfen. Selbst um das Unentschieden zur Halbzeit mußten die Gäste bangen, Marx trifft mit einer Bogenlampe wiederum die Latte (43.) und sein Sturmpartner Sebastian Miltzow verfehlt aus 13 Metern das Gehäuse von Berger nur haarscharf (45.). So endet eine ganz starke erste Halbzeit, in denen beide in ihren besten Phasen mehr erreichen konnten, unentschieden.
Im zweiten Abschnitt konnte das Niveau nicht mehr so hoch gehalten werden, beide Mannschaften spielten respektvoll auf Augenhöhe und blieben weitestgehend harmlos. Erst als Dressel der Bautzener Abwehr enteilt war, aber nur auf Keeper Zwahr zielte, wurde es wieder etwas spannend. Budissa raffte sich noch einmal auf, Sascha Dietze bediente Marcus Dörry. Der läuft auf Torwart Berger zu, flankt aber zum unermüdlichen Sebastian Miltzow, der sehenswert zur Führung verwandelt. Die Gastgeber suchen jetzt die Entscheidung, Marx wuselt sich gegen drei Auerbacher durch und gibt auf Stefan Fröhlich, der aus 22 Metern verzieht. Auch Thomas Pannach bietet sich die Gelegenheit, die drei Punkte zu sichern, seinen Schuß aus 20 Metern kann Berger aber zunichte machen (80.). Die beste Chance bietet sich erneut Marx, der nach Fröhlichs Befreiungsschlag und herrlicher Vorarbeit von Miltzow an der Strafraumgrenze den Ball vertändelt. Die Vogtländer haben zwar nach dem 2:1 das Spiel weitgehend bestimmt, waren aber nicht durchschlagskräftig genug, um noch zum Ausgleich zu kommen.
Nach dem frühen Rückstand, der Budissa sichtlich traf, hat sich die Mannschaft in der ersten Halbzeit kontinuierlich gesteigert, der Ausgleich wurde regelrecht erzwungen. Drei Pfosten- und Lattentreffer ließen den Fan die (verbliebenen) Haare raufen. Trainer Steffen Hammermüller zeigte sich nach der Begegnung von seiner Truppe angetan und war voll des Lobes, wie die Mannschaft den Rückstand weggesteckt hat. Er unterstrich, daß sich seine Elf mit dieser Leistung nach dem verunglückten Spiel in Meuselwitz wieder selbst zurückgebracht hat.
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Nuhs, Zichner, Wochnik (53. Dietze) – Dörry, Th. Pannach, Sentivan, Helcelet (73. Völker) – Miltzow (90. Johne), Marx.
Auerbach: Berger – M. Weigl, Otte, Gorschinek, Vogel, Köcher – Pfoh (80. Stiefel), Wemme, Bley, J. Weigl (58. Dressel, 68. Düring) – Schuch.
Tore: 0:1 Schuch (5.), 1:1 Marx (42.), 2:1 Miltzow (71.).
Ecken: 3:5 (2:1).
Gelbe Karten: keine.
Schiedsrichter: Christian Schößling (Leipzig).
Zuschauer: 600.
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ZFC Meuselwitz - FSV Budissa Bautzen 3 : 0 ( 1 : 0 )
Jens am 26.08.2008 um 13:55 (UTC) | | Gasch nicht zu stoppen
Daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen, mußte Budissa Bautzen beim ZFC Meuselwitz erkennen. Zu eindeutig waren die Kräfteverhältnisse, zu groß die spielerischen Unterschiede, das 0:3 am Ende spiegelte die Leistungen nur annähernd wider.
Die Partie begann, Wind und Tempo betrachtet, recht zügig, wobei der ZFC sofort zum Sturm blies. Schon in der ersten Minute traf Hesse das Außennetz und gab so die Spielrichtung vor. Kurz darauf ließ Gasch Stefan Fröhlich und Sebastian Nuhs stehen, verzog aber aus 15 Metern nur haarscharf (4.). Budissa konnte danach das Spiel offener gestalten und kam selbst durch Lukas Helcelet zu einer Möglichkeit, sein Schuß senkte sich aber über den Balken (14.). Doch dabei beließ es Budissa für lange Zeit. Anders der ZFC. Als Gasch beim Gerangel mit Sebastian Nuhs zu Fall kommt, verwandelt der gute Oswald den Elfmeter sicher. Die Gastgeber drückten und erzwangen sich die Chancen. Dabei tat sich immer wieder Sebastian Gasch hervor, der nie zu stellen war. Ballsicher, antrittsstark, mit Überblick und ständigem Drang zum Tor war er, auch von zwei Gegenspielern, kaum zu stoppen, ein ständiger, nie ruhender und allgegenwärtiger Gefahrenherd. Bei seinem Heber auf die Lattenoberkante hatte Budissa großes Glück (21.), ebenso, als er, von Sebastian Nuhs und Andreas Zichner nicht zu stellen, aus 16 Metern den Außenpfosten traf (32.). Doch auch sein Mannschaftskamerad Weis hätte die Gäste weiter ins Unglück stürzen können. Allerdings fehlte ihm die Präzision bei seinen Schüssen (23., 40.), die nur knapp am Tor vorbeistrichen. So kam die Elf von Steffen Hammermüller mit einem schmeichelhaften 0:1 zur Halbzeit davon.
Nach dem Wechsel ein ähnliches Bild. Bautzen ist zwar redlich bemüht, doch geht nach vorn sehr sehr wenig. Im Mittelfeld läuft kaum etwas zusammen, gerade die Außen können sich nicht in Szene setzen. So hingen die Stürmer Torsten Marx und der von den Meuselwitzer Fans gefeierte Sebastian Miltzow sprichwörtlich in der Luft, konnte nie die, zumindest in der ersten Halbzeit unsicher wirkende, Abwehr der Gastgeber unter Druck setzen. Im Gegenteil, der ZFC, jetzt vom Wind unterstützt, prägte weiter das Spiel. Der Riese Bocek, im Luftduell kaum zu stellen, legte zunächst für Weis (51.), dann wieder für Gasch (53.) per Kopf vor, beide verziehen aber nur knapp. Dann sorgt er per Doppelschlag auch zahlenmäßig für klare Verhältnisse. Als Dix den Ball aus seinem Strafraum drischt, schnappt sich Gasch das Leder, umkurvt Nuhs und sieht Bocek, der keine Mühe hat, freistehend ins leere Tor zu schieben. Geich darauf wird scharf nachgewaschen, ein weiter Ball erreicht Weinert, der den zu spät kommenden Christoph Zwahr überlupft. Der mitgelaufene Bocek köpft das Leder vor dem heranstürzenden Zichner über die verwaiste Linie. Meuselwitz läßt jetzt nicht locker, eine Minute nach dem 3:0 hat Bocek die Chance zum Hattrick. Zunächst rettet Zwahr gegen den wieder durchgebrochenen Gasch, den Abpraller schießt Bocek aus ca. 35 Metern aber über das leere Tor (66.). Dann zeigt der Bautzener Keeper einen tollen Reflex gegen Gaschs Schuß aus 13 Metern, nachdem Weinert und Kotowski per Doppelpaß die Gästeabwehr ausgespielt hatten (71.). Erst zehn Minuten vor dem Ende tauchten die Spreestädter erstmalig im zweiten Durchgang vor dem Dix-Tor auf, Marx, Kopfballsieger gegen den ZFC-Torwart, verfehlt das Gehäuse (80.). Daß Budissa in der Schlußminute (Miltzow scheitert am herausstürzenden Dix und Lukas Völkers Schuß geht drüber) noch zu Möglichkeiten kommt, zeugt zumindest von Willen.
Doch der Wille hat hier eindeutig nicht genügt. Budissa entwickelte viel zu wenig Durchschlagskraft, um den ZFC auch nur ansatzweise Paroli bieten zu können. Betrachtet man das Spiel insgesamt, muß man neidlos feststellen, daß die Thüringer an diesem Tag in einer anderen, höheren Liga spielten.
Meuselwitz: Dix – Kotowski, Müller, Ferl, Hesse – Weinert (88. Lange), Oswald, Riese (77. Gemazahsvili), Weis - Gasch, Bocek (79. Graf).
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Nuhs, Zichner, Wochnik (86. Schenk) – Dörry (78. Völker), Th. Pannach (78. Dietze), Sentivan, Helcelet – Miltzow, Marx.
Tore: 1:0 Oswald (17. / Foulstrafstoß), 2:0 Bocek (64.), 3:0 Bocek (65.).
Ecken: 5:5 (1:4)
Gelbe Karten: Oswald, Kotowski – Th. Pannach, Dörry, Helcelet.
Schiedsrichter: Paul Müller (Berlin).
Zuschauer: 1 103.
jk | | |
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FSV Budissa Bautzen - VFB 09 Pößneck 3:0 ( 1:0 )
Jens am 17.08.2008 um 14:26 (UTC) | | Mieses Wetter – guter Auftakt
Widrige Bedingungen in Bautzen, Dauerregen auf der Müllerwiese zum Saisonauftakt. Doch am Ende zeigte Budissa das strahlende Gesicht. Mit 3:0 wurde der VfB Pößneck nach Hause geschickt. Die 350 unentwegten Zuschauer bereuten ihr Kommen nicht.
Die Hausherren begannen zwar engagiert, aber wenig gefährlich. Abspielfehler und Ungenauigkeiten prägten zunächst das Spiel, die Nervosität war unübersehbar. Die Gäste agierten ballsicherer, kamen meist über links und erspielten sich so die ersten Möglichkeiten. Köpfte Müller zunächst knapp über das Tor (14.), mußte Christoph Zwahr eine Minute später schon sehr aufmerksam sein, um dem durchgebrochenen Römer zuvor zu kommen. Kurz darauf klärt der gut spielende Thomas Pannach gegen Scholze (18.). Das erste Budissen-Achtungszeichen setzte Sebastian Miltzow, doch fand er in Keeper Hartleib seinen Meister (23.). Fünf Minuten später holt Horn nach Sebastian Miltzows Eingabe Lucas Helcelet von den Beinen und verursacht so den ersten Elfmeter des Spiels. Stefan Fröhlich verwandelt sicher und bringt Budissa zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend in Führung. Gleich darauf streicht Sebastian Miltzows Kopfball knapp am Tor vorbei (29.). Das Spiel bleibt zerfahren. Erst als Marcus Dörry nach Miroslav Sentivans Flankenlauf von Hildebrandt gelegt wird, passiert wieder Aufregendes (44.). Stefan Fröhlich ließ Torwart Hartleib vom Elfmeterpunkt erneut keine Eingriffschance, jagte den Ball diesmal aber weit über das Tor, ein 2:0 wäre zu diesem Zeitpunkt auch zuviel des Guten gewesen.
Ein völlig anderes Bild bot sich in Halbzeit zwei. Budissa kam mit viel Dampf aus der Kabine, ein Ruck schien durch die Mannschaft gegangen zu sein, doch Lucas Helcelet (49.) und Marcus Dörry (50.) hatten anfangs noch keinen Erfolg. Anders Torsten Marx, der hervorragend mit Sebastian Miltzow harmoniert. Erst läßt er Petzold ganz schlecht aussehen, dann vollendet er mit plaziertem Flachschuß ins linke untere Eck zum 2:0. Pößneck sucht den Anschluß, hat dabei aber keinen Erfolg. Im Gegenteil, nach kurzer Verschnaufpause verfehlte Lucas Helcelet nur knapp das Ziel (65.). Gleich darauf folgt die Entscheidung. Marcus Dörrys weiten Paß erläuft sich Sebastian Miltzow, der seinen Gegenspieler überläuft. Seine Flanke auf Torsten Marx will Petzold klären, trifft dabei aber unglücklich ins eigene Tor. Anschließend hält sich Budissa im Gefühl des sicheren Sieges zurück, die Thüringer kommen noch zu Möglichkeiten. Doch ihren schönsten Angriff über Hildebrandt, Zapyshnyi und Römer machen sie selbst zunichte, weil sich Müller und Güttich allein vor Christoph Zwahr gegenseitig behindern (74.). Letzterer rettete noch mit gutem Stellungsspiel gegen Hildebrandts Heber (79.) und mit tollem Reflex bei Trübgers 12-Meter-Schuß (82.). Bei Hildebrandts Elfmeter brauchte er nicht einzugreifen. Nachdem Scholze beim Gerangel mit Zichner zu Fall kam, jagte der Pößnecker, wie schon Fröhlich zuvor, den Ball über den Kasten.
Budissa begann äußerst nervös. Was die Truppe kann, wurde im zweiten Abschnitt deutlich. Thomas Pannach, Sebastian Miltzow und Torsten Marx sind deutliche Gewinne. Deren Kampfgeist und Ballsicherheit verlagern das Spiel mehr nach vorn. Negativ fiel wieder einmal auf, wie intensiv gelbe Karten regelrecht eingefordert wurden.
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Nuhs, Zichner, Wochnik – Dörry (71. Dietze), Th. Pannach, Sentivan, Helcelet (75. Rau) – Miltzow, Marx (88.Johne).
Pößneck: Hartleib – Kolan, Urbansky, Petzold, Horn - Hildebrandt, Scholze, Stronczynski (62. Güttich), Müller - Römer, Zapyshnyi (81. Trübger).
Tore: 1:0 Fröhlich (28. Foulelfmeter), 2:0 Marx (51.), 3:0 Petzold (67. Eigentor).
Verschossene Elfmeter: Fröhlich (44.) – Hildebrandt (83.).
Ecken: 2:7 (1:5)
Gelbe Karten: Dörry, Dietze - Horn.
Schiedsrichter: Marcus Bärtich (Kolochau)
Zuschauer: 350.
jk | | |
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Mieses Wetter – guter Auftakt
Jens am 17.08.2008 um 14:25 (UTC) | | Widrige Bedingungen in Bautzen, Dauerregen auf der Müllerwiese zum Saisonauftakt. Doch am Ende zeigte Budissa das strahlende Gesicht. Mit 3:0 wurde der VfB Pößneck nach Hause geschickt. Die 350 unentwegten Zuschauer bereuten ihr Kommen nicht.
Die Hausherren begannen zwar engagiert, aber wenig gefährlich. Abspielfehler und Ungenauigkeiten prägten zunächst das Spiel, die Nervosität war unübersehbar. Die Gäste agierten ballsicherer, kamen meist über links und erspielten sich so die ersten Möglichkeiten. Köpfte Müller zunächst knapp über das Tor (14.), mußte Christoph Zwahr eine Minute später schon sehr aufmerksam sein, um dem durchgebrochenen Römer zuvor zu kommen. Kurz darauf klärt der gut spielende Thomas Pannach gegen Scholze (18.). Das erste Budissen-Achtungszeichen setzte Sebastian Miltzow, doch fand er in Keeper Hartleib seinen Meister (23.). Fünf Minuten später holt Horn nach Sebastian Miltzows Eingabe Lucas Helcelet von den Beinen und verursacht so den ersten Elfmeter des Spiels. Stefan Fröhlich verwandelt sicher und bringt Budissa zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend in Führung. Gleich darauf streicht Sebastian Miltzows Kopfball knapp am Tor vorbei (29.). Das Spiel bleibt zerfahren. Erst als Marcus Dörry nach Miroslav Sentivans Flankenlauf von Hildebrandt gelegt wird, passiert wieder Aufregendes (44.). Stefan Fröhlich ließ Torwart Hartleib vom Elfmeterpunkt erneut keine Eingriffschance, jagte den Ball diesmal aber weit über das Tor, ein 2:0 wäre zu diesem Zeitpunkt auch zuviel des Guten gewesen.
Ein völlig anderes Bild bot sich in Halbzeit zwei. Budissa kam mit viel Dampf aus der Kabine, ein Ruck schien durch die Mannschaft gegangen zu sein, doch Lucas Helcelet (49.) und Marcus Dörry (50.) hatten anfangs noch keinen Erfolg. Anders Torsten Marx, der hervorragend mit Sebastian Miltzow harmoniert. Erst läßt er Petzold ganz schlecht aussehen, dann vollendet er mit plaziertem Flachschuß ins linke untere Eck zum 2:0. Pößneck sucht den Anschluß, hat dabei aber keinen Erfolg. Im Gegenteil, nach kurzer Verschnaufpause verfehlte Lucas Helcelet nur knapp das Ziel (65.). Gleich darauf folgt die Entscheidung. Marcus Dörrys weiten Paß erläuft sich Sebastian Miltzow, der seinen Gegenspieler überläuft. Seine Flanke auf Torsten Marx will Petzold klären, trifft dabei aber unglücklich ins eigene Tor. Anschließend hält sich Budissa im Gefühl des sicheren Sieges zurück, die Thüringer kommen noch zu Möglichkeiten. Doch ihren schönsten Angriff über Hildebrandt, Zapyshnyi und Römer machen sie selbst zunichte, weil sich Müller und Güttich allein vor Christoph Zwahr gegenseitig behindern (74.). Letzterer rettete noch mit gutem Stellungsspiel gegen Hildebrandts Heber (79.) und mit tollem Reflex bei Trübgers 12-Meter-Schuß (82.). Bei Hildebrandts Elfmeter brauchte er nicht einzugreifen. Nachdem Scholze beim Gerangel mit Zichner zu Fall kam, jagte der Pößnecker, wie schon Fröhlich zuvor, den Ball über den Kasten.
Budissa begann äußerst nervös. Was die Truppe kann, wurde im zweiten Abschnitt deutlich. Thomas Pannach, Sebastian Miltzow und Torsten Marx sind deutliche Gewinne. Deren Kampfgeist und Ballsicherheit verlagern das Spiel mehr nach vorn. Negativ fiel wieder einmal auf, wie intensiv gelbe Karten regelrecht eingefordert wurden.
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Nuhs, Zichner, Wochnik – Dörry (71. Dietze), Th. Pannach, Sentivan, Helcelet (75. Rau) – Miltzow, Marx (88.Johne).
Pößneck: Hartleib – Kolan, Urbansky, Petzold, Horn - Hildebrandt, Scholze, Stronczynski (62. Güttich), Müller - Römer, Zapyshnyi (81. Trübger).
Tore: 1:0 Fröhlich (28. Foulelfmeter), 2:0 Marx (51.), 3:0 Petzold (67. Eigentor).
Verschossene Elfmeter: Fröhlich (44.) – Hildebrandt (83.).
Ecken: 2:7 (1:5)
Gelbe Karten: Dörry, Dietze - Horn.
Schiedsrichter: Marcus Bärtich (Kolochau)
Zuschauer: 350.
jk | | |
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VfB 06 Sangerhausen - FSV Budissa Bautzen 3 : 1 ( 1 : 0 )
Jens am 08.07.2008 um 09:35 (UTC) | | Traurige Abschlußvorstellung
Die etwa 50 mitgereisten Fans erlebten eine schwache Vorstellung ihrer Budissen und machten sich nach der 1:3-Niederlage ihrer Idole ziemlich frustriert auf die lange Rückreise aus Sangerhausen. Doch auch beim vermeintlichen Sieger war der Frust riesengroß, ging es doch nach einer Saison schnurstracks von der vierten in die sechste Liga. So gab es an diesem Sommertag nur Verlierer.
Bei schweißtreibenden Temperaturen begannen die Gastgeber der Tabellenlage entsprechend engagiert, allerdings auch nur auf mäßigem Niveau. Nach nur sieben Minuten sahen sie sich allerdings schon belohnt, Ivanov mochte sich nach Zichners Berührung nicht mehr auf den Beinen halten. Den geschenkten Strafstoß verwandelte Trautmann mit plaziertem Schuß. Budissa gelang anfangs wenig, lediglich Fröhlichs Schuß aus 20 Metern war erwähnenswert (12.). Anders die Sangerhausener, die viel mehr Zug zum Tor hatten. Und so boten sich weitere Möglichkeiten, Wochnik kann den Schuß von Fährmann noch abwehren (19.), Ivanov verfehlt das Dreiangel nur knapp (23.) und Gängel zielt, nach dem er Fröhlich geschickt aussteigen ließ, ebenfalls nicht genau genug (32.). Die schönste Aktion zeigte aber Quidzinski, desseen herrlicher Kracher aus 23 Metern am Pfosten landet. In dieser Phase verdienten sich die Randharzer die Führung, Budissa war mit dem Halbzeitstand mehr als gut bedient. Lediglich Sebastian Nuhs machte auf sich aufmerksam, sein Gewaltschuß aus 20 Metern ließ die Nemetschek-Schützlinge kräftig durchpusten (43.)
Nach dem Wechsel kamen die Bautzener endlich besser ins Spiel, Jens Schaumkessel setzte das erste Achtungszeichen, verfehlt aber den Kasten, nachdem er sich gegen Bäcker und Quidzinski durchgesetzt hat (48.). Anschließend wird Dörry von Gängel im Strafraum gefällt, was Schiedsrichter Bartsch aber nicht würdigte (49.). Budissa ist weiter bemüht und versucht sich jetzt in der Offensive. Nach Zuspiel von Dörry trifft der eben eingewechselte Horst Rau mit schönem Schlenzer nur den Innenpfosten. Den abprallenden Ball bekommt Jens Schaumkessel mutterseelenallein aus kurzer Entfernung nicht unter Kontrolle und vergibt so die klarste Chance der Gäste des gesamten Spiels (59.). Der darauffolgende Angriff bringt die Vorentscheidung. Nach einer Ecke von Kalbus läßt der bulgarische 2,02-Meter-Riese Ivanov Zichner beim Kopfball überhaupt keine Eingriffsmöglichkeit und verwandelt aus acht Metern unhaltbar. Und es kann noch dicker kommen, Fährmann taucht allein vor Zwahr auf, bekommt den Ball aber nicht unter Kontrolle und vergibt die endgültige Entscheidung (64.). Die Bautzener, bei denen aus dem Spiel heraus kaum etwas geht, werden aber bei Standards richtig gefährlich. Zuerst landet Dörrys 20-Meter-Freistoß an der Latte (69.), wenig später versucht sich Rau aus gleicher Entfernung. Sangerhausens Torwart Hartleib holt die Kugel mit einer Klasse-Reaktion noch von der Linie, beim Abstauber von Helcelet ist er aber machtlos. Doch quasi mit dem Gegenzug wurde der Abstand wieder hergestellt. Einen Lupfer von Ivanov kann Zwahr vorm Strafraum per Kopfball gegen den durchgebrochenen Schneider noch abwehren, gegen die anschließende Bogenlampe Ivanovs aus etwa 35 Metern kommt er aber zu spät. Kurz darauf hat der gut aufgelegte Glage noch einmal eine gute Möglichkeit, kann den Ball aber, nachdem er Wochnik aussteigen ließ, aus kurzer Entfernung nicht im Tor unterbringen (80.).
Sangerhausen gewann zwar durch eine gute Leistung die Partie, durch Pößnecks Sieg gegen Markranstädt ging aber die Klassenzugehörigkeit verloren. Budissa erwischte einen ganz schwachen Tag. Nach vorn ging wieder so gut wie nichts, lediglich bei Standardsituationen wurde es für die Gastgeber gefährlich. Bautzen war an diesem Tag dem Absteiger deutlich unterlegen.
Sangerhausen: Hartleib - Bäcker, Schneider, Trautmann, Gängel - Kalbus, Quidzinski (58. Krüger), Fährmann (70. Große), Meyer – Glage (83. Herold), Ivanov.
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Nuhs, Zichner, Wochnik – Dörry, Sentivan, Pannach, Dietze –Schaumkessel (68. Helcelet), Völker (57. Rau).
Tore: 1:0 Trautmann (7./Foulelfmeter), 2:0 Ivanov (60.), 2:1 Helcelet (75.), 3:1 Ivanov (77.).
Ecken: 5:0 (4:0)
Gelbe Karten: Meyer - Dörry, Sentivan, Pannach.
Schiedsrichter: Marcel Bartsch (Neustadt-Glewe).
Zuschauer: 615
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(c) www.budissa-bautzen.de |
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NUR EEENE MAAARK!!!
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