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Fußball NOFV-Oberliga Süd |
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FSV Budissa Bautzen - Chemnitzer FC 0 : 2 ( 0 : 0 )
Jens am 08.07.2008 um 09:34 (UTC) | | Drei Minuten zeigten den Unterschied
Im letzte Heimspiel dieser Saison unterlag Budissa gegen den Regionalliga-Aufsteiger Chemnitzer FC mit 0:2. Wieder einmal konnte mangels Durchschlagskraft eine ansprechende Leistung nicht in Punkte umgemünzt werden.
Bei besten Rahmenbedingungen, herrlichstes Fußballwetter und 1420 Zuschauer (Saisonrekord auf der Müllerwiese), begann die Partie recht beschaulich, Chemnitz übernahm die Initiative, Bautzen lauerte auf seine Chancen. Nach einem Fehler von Becker hatte Sascha Dietze die erste, sein Schrägschuß aus 18 Metern brachte Klömich erste Probleme (13.). Der CFC war immer dann gefährlich, wenn Schumann zu Standardsituationen antrat. Bei dessen Ecken bzw. Freistößen scheiterte Sieber erst mit Kopfball an Christoph Zwahr (15.), verpaßte er am Fünfmeterraum freistehend eine Großchance (18.) und köpfte aus spitzem Winkel am Tor vorbei (24.). Auf der anderen Seite machte lediglich Sascha Dietze mit einem Schuß aus 20 Metern, der aber knapp über den Kasten strich, auf sich aufmerksam (36.). War das Spiel bis dahin eher verhalten, wurde es in den letzten drei Minuten rasant. Den besten Angriff Budissas bis dahin vergab Marcin Swirlik mit seinem schwächeren rechten Fuß. Die schöne Vorarbeit von Dietze und Miroslav Sentivann jagte er vom Elfmeterpunkt aus freistehend über das Tor (44.). Aber auch auf der Gegenseite durfte gezittert werden. Erst hält Zwahr einen Schuß von Schlosser (45.), dann verpaßt Kellig am langen Pfosten, nachdem Sonnenberg und Bachmann die Abseitsfalle aushebeln konnten (45+1.).
So ging es mit einem 0:0 in die Pause, Chemnitz war überlegen und hatte Chancenvorteile, Bautzen wußte sich aber zu wehren.
Zwei Unachtsamkeiten in der Deckung warfen dann Budissa anfangs der zweiten Hälfte zurück. Zunächst war es wiederum eine Ecke Schumanns, die im Strafraum der Gastgeber für große Verwirrung sorgte. Niemand konnte den Ball aus der Gefahrenzone befördern, schließlich drischt Schlosser das Leder von der Strafraumgrenze ins Bautzener Tor, wobei Zwahr etwas unglücklich wirkte. Kurz darauf lief Bachmann durch das Mittelfeld, paßt auf Sonnenberg, der spielt Zwahr aus und schiebt den Ball ins leere Tor. Danach war bei Budissa vorerst die Luft raus, die Bautzener wirkten angeschlagen, allein Danny Wochnik prüft Klömich (68.). Der CFC scheint die Sache routiniert herunterzuspielen, nach weitem Paß von Troschke läßt Bachmann erst Wochnik aussteigen, verzieht jedoch aus 13 Metern (76.). Jetzt könnte die große Zeit von Jens Schaumkessel kommen, er ist Mittelpunkt dreier guter Möglichkeiten binnen zwei Minuten. Dietze läßt Troschke aussteigen, Reinhardt kommt aber Schaumkessel zuvor und kann den Ball sechs Meter vorm Tor wegschlagen (77.). Anschließend schießt der Stürmer aus nahezu identischer Position zweimal von der Strafraumgrenze am Tor vorbei (78.). Lukas Helcelet, eben eingewechselt, narrt Adamu und Kunert, gibt zu Dietze, der sich gegen Troschke und Sieber durchsetzt, aber aus 8 Metern in Klömich seinen Meister findet (80.). Budissas Kampfgeist wird nicht belohnt, die mäßige Chancenverwertung läßt dies nicht zu.
Sicher ist der Sieg für die Chemnitzer verdient. Sie taten, gerade nach dem 2:0, nur noch das nötigste. Budissa hätte, bei besserer Ausnutzung seiner Möglichkeiten, das Spiel weitaus interessanter gestalten können.
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Nuhs, Zichner, Wochnik –Dietze, Sentivan, Pannach, Swirlik (57. Rau, 90. Hausmann) - Schaumkessel, Völker (70. Helcelet).
Chemnitz: Klömich - Kunert, Adamu, Thönelt (28. Reinhardt), Sieber - Bachmann, Schumann (58. Großmann), Becker, Schlosser (70. Troschke) – Sonnenberg, Kellig.
Tore: 0:1 Schlosser (51.), 0:2 Sonnenberg (54.).
Ecken: 7:8 (5:7)
Gelbe Karten: Fröhlich, Dietze, Helcelet – Becker, Kellig, Adamu.
Schiedsrichter: Sebastian Schmickartz (Berlin)
Zuschauer: 1.420
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VFC Plauen - FSV Budissa Bautzen 1 : 1 ( 1 : 0 )
Jens am 08.07.2008 um 09:33 (UTC) | | Swirlik läßt Budissa jubeln
Marcin Swirliks Treffer vier Minuten vor dem Ende, krönten eine gute zweite Halbzeit Budissa Bautzens beim VFC Plauen und machte das Rennen um den Aufstieg nochmals spannend. Tief enttäuscht verließen die Gastgeber beim 1:1-Unentschieden den Platz.
Dabei begannen die Vogtländer stürmisch und schnürten die Bautzener in deren Hälfte ein. Deshalb brannte es mehrfach lichterloh vor dem Tor von Christoph Zwahr, so, als Sebastian Nuhs sich in Schüsse von Carsten Paulick (6.) und Hujdurovic (23.) warf. Aber auch der Torhüter, der wieder gut mitspielte, konnte sich reihenweise auszeichnen. Er klärte vor Zemlin (15.), gewann das Sprintduell vorm Straftraum gegen René Schulze (17.) und reagierte klasse beim 22-Meter-Schuß von Manuel Zemlin (40.). Glück, daß Zapyshnyi (29.) und Paulick (44.) ihre guten Möglichkeiten nicht nutzen konnten. Gegen Faruk Hujdurovics Freistoß aus 25 Metern war aber kein Kraut gewachsen, wie ein Strich schlug der Aufsetzerball im Bautzener Kasten ein.
8:0 Chancen bei 6:0 Ecken vor der Pause sind auch zahlenmäßiger Beweis für die drückende Überlegenheit der Gastgeber. Die Führung der Plauener war hochverdient und schmeichelte eher den Bautzenern. Budissa gelang es kaum, für Entlastung zu sorgen, Plauens Torwart Okrucky hatte einen geruhsamen Abend, nicht einmal schossen die Gäste auf sein Tor.
Ein völlig anderes Bild bot die zweite Halbzeit, Budissa spielte jetzt mutiger nach vorn, konnte aber kaum Durchschlagskraft entwickeln. In der 50. Minute kamen die Gäste durch Swirliks Freistoß zu ihrem ersten Torschuß. Bei den Gastgebern lief nur noch wenig zusammen, der Spielfaden war gerissen, lediglich zweimal konnten sie das Tor von Zwahr nach dem Wechsel in Gefahr bringen. Nach einem groben Abwehrschnitzer bietet sich Paulick aus 20 Metern eine gute Schußchancen, bei der Budissas Keeper wiederum glänzen konnte (56.) und Sebastian Nuhs, erneut Fels in der Brandung, klärte gegen die durchgebrochenen Zemlin und Heinisch (80.). Und so kam es, wie es oft kommt. Lukas Helcelet wird nahe der Eckfahne gefoult, der fällige Freistoß von Miroslav Sentivan erreicht den völlig ungedeckten Marcin Swirlik, der kein Problem hat, den Ball aus Nahdistanz über die Linie zu bringen.
Aufgrund der zweiten Hälfte ist der Punkt unterm Strich sogar verdient. Plauen versäumte es, in seiner guten Phase den zweiten Treffer nachzulegen und wähnte sich seiner Sache viel zu sicher. Budissa glaubte bis zum Schluß an seine Chance und sah sich für seine Zähigkeit am Ende noch belohnt. Der Aufwärtstrend ist unverkennbar, die Mannschaft ist seit vier Spielen ungeschlagen. Die Abwehr, in der Danny Wochnik schon seit Wochen eine gute Rolle spielt, steht. Elfmal schnappte die Abseitsfalle in diesem Spiel zu. Frohe Kunde kurz vor Ende des Spiels: Die langwierige Verletzung, die Lukas Helcelet plagte, scheint überwunden. Er kam zehn Minuten vor Schluß nach fünfeinhalb Monaten wieder zum Einsatz.
VFC Plauen: Okrucky – Pätz, Boden, Hölzel, Hujdurovic (74. Fahrenholz) – Böhme, Schulze, Paulick (89. Hoßmang), Soltau - Zemlin, Zapyshnyi (72. Heinisch).
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Nuhs, Zichner, Wochnik – Dietze, Pannach, Sentivan, Swirlik - Völker (80. Helcelet), Schaumkessel (61. Rau).
Tore: 1:0 Hujdurovic (31.), 1:1 Swirlik (86.).
Ecken: 8:4 (6:0)
Gelbe Karten: Heinisch – Pannach, Swirlik.
Schiedsrichter: René Hammer (Ranis).
Zuschauer: 1.077
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FSV Budissa Bautzen - 1.FC Gera 03 1 : 1 ( 1 : 1 )
Jens am 08.07.2008 um 09:33 (UTC) | | Furioser Auftakt
Nach zwei frühen Toren trennten sich Budissa Bautzen und der 1.FC Gera 03 leistungsgerecht 1:1. Dabei zeigte die Bautzener wieder eine gute kämpferische Leistung und hätten, bei etwas mehr Glück, die Partie auch für sich entscheiden konnten.
Der Auftakt war furios, beide nutzten gleich ihre erste Torchance. Zunächst brachte mal wieder Dauerläufer Marcus Dörry die Budissen in Führung. Eine schöne Kombination über Lukas Völker und Marcin Swirlik, der starke Szenen hatte, wenn er lang geschickt wurde, brauchte er nur noch zum 1:0 einzuschieben. Fünf Minuten später läßt Marc Janke aus elf Metern und abseitsverdächtiger Position Christoph Zwahr keine Abwehrmöglichkeit und gleicht aus. Beide mühten sich um weitere Treffer, Lukas Völker, der ein gutes Spiel machte, gewinnt das Luftduell nach Knut Michaels Freistoß gegen Keeper Richter, köpfte aber knapp über das Tor (18.). Auf der Gegenseite bewahrte Christoph Zwahr die Sachsen mit zwei guten Reaktionen bei den Schüssen von Franz (21.) und Barich (22.) vor einem möglichen Rückstand. Die letzte nennenswerte Aktion der ersten Halbzeit hatte Jens Schaumkessel, der aber Marcus Dörrys Flanke nicht verwerten konnte (25.). Danach verflachte die Partie, spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Gera, technisch beschlagener, dominierte die Begegnung, Bautzen lauerte auf Konter und gab sich in der Deckung keine Blöße.
Nach dem Wechsel wurde Budissa deutlich stärker und kam wiederum durch Lukas Völker zu ersten Möglichkeiten, doch schoß (47.) und köpfte er aus aussichtsreichen Positionen vorbei (58.). Auf der Gegenseite flackerte nur einmal Gefahr auf, allerdings war Zwahr wieder Sieger, diesmal gegen Embingous Versuch aus 18 Metern (65.). Anschließend hat der eingewechselte Horst Rau zwei spektakuläre Auftritte. Einen abgewehrten Freistoß kracht er volley aus 25 Metern auf das Thüringer Tor und bringt Torwart Richter in höchste Bedrängnis (68.). Dann wähnen die Zuschauer den Ball schon im Tor, als er einen Torwartfehler mit einem herrlichen Seitfallzieher aus zwölf Metern beantwortet, den Kasten aber knapp verfehlt (78.). In dieser Phase ist Budissa der Führung sehr nahe. Die Chancen wurde aber nicht genutzt und so bliesen die Gäste zur Schlußoffensive, schließlich wollten sie noch auf den Relegationsplatz springen. Einen Freistoß von Bloß kann Zwahr meistern (88.), bei Trögers Heber ist auf den Torwart erneut Verlaß (90+1.). Dazwischen stockten den Zuschauern nochmals kurz der Atem, aber Grosserts Tor in der 89. versagte der Schiedsrichter wegen Abseits die Anerkennung.
In der zweiten Hälfte spielte Budissa richtig gut und hätte das Spiel für sich entscheiden können. Gera, das die erste Hälfte bestimmte, mühte sich in Halbzeit zwei zwar redlich, wirkte aber ziemlich planlos.
Am Mittwoch geht’s zum VFC Plauen, der jeden Punkt in Richtung Aufstieg braucht und so besonders engagiert zu Werke gehen wird. Budissas Personalsituation ist weiter angespannt. Die Auswechslungen waren aller erzwungen (Dörry und Völker mit Leistenproblemen, Swirlik hat es mit dem Magen), Knut Michael schleppte sich mit einem Schlag auf den Knöchel bis zum Spielende über den Platz.
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Nuhs, Michael, Wochnik – Dörry (71. Hausmann), Sentivan, Dietze, Swirlik (67. Rau) – Schaumkessel, Völker (84. Pannach).
Gera: Richter - Fuhrmann, Grossert, Bloß, Friedrich - Tröger, Barich (61. Embingou), Franz (56. Ast), Weißhaupt - Janke, Sadlo.
Tore: 1:0 Dörry (4.), 1:1 Janke (9.).
Ecken: 8:4 (3:3)
Gelbe Karte: Michael - Franz, Weißhaupt, Fuhrmann.
Schiedsrichter: Paul Müller (Berlin)
Zuschauer: 425
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VfB 09 Pößneck - FSV Budissa Bautzen 2 : 2 ( 1 : 1 )
Jens am 08.07.2008 um 09:32 (UTC) | | Verdienter Punkt – verlorener Sieg
Auswärts einen Punkt gemacht und trotzdem unzufrieden – Budissa haderte mit dem Schicksal beim 2:2 in Pößneck. Eine Schiedsrichterentscheidung sorgte am Ende für viel Diskussionsstoff und eine Punkteteilung, die beiden Seiten nicht schmeckte.
Trainer Steffen Hammermüller mußte auf die gesperrten Sascha Dietze und Horst Rau verzichten und brachte dafür Lukas Völker sowie Markus Kunisch von Anfang an. Nach anfänglichem Abtasten übernahm zunächst Pößneck, das in der Tabelle mit dem Rücken zur Wand steht, die Initiative und kam gleich mit der ersten ernstzunehmenden Aktion zur Führung. Eine Ecke von Raik Hildebrandt köpfte Bakary Sinaba, der in der ersten Halbserie noch für den Chemnitzer FC stürmte, aus kurzer Entfernung wuchtig zum 1:0 ein. Doch die Gäste zeigten sich nicht geschockt, spielten jetzt selbst mutiger nach vorn und kamen nur kurze Zeit später ebenfalls zu ihrem ersten Treffer. Lukas Völker überspringt Mirko Horn und köpft so die Freistoßflanke von Marcin Swirlik zum verdienten Ausgleich ein. Doch auch die Thüringer ließen sich vom Gegentreffer nicht beirren und spielten weiter offensiv. Nach einer Eingabe des alle überragenden Sinaba kommt Stronczynski Sebastian Nuhs zuvor und hebt den Ball über Christoph Zwahr, aber auch über das Tor (20.). Dann schwamm die Gästeabwehr bei zwei Standardsituationen doch bedenklich und hatte großes Glück. Bei einem Freistoß von Hildebrandt faustet Zwahr Matusewicz an, der so nur die Lattenoberkante trifft (22.) und nach einer Ecke, wiederum von Hildebrandt getreten, köpft Trübger aus zwei Metern am Tor vorbei (23.). Als diese Schrecksekunden überstanden waren, übernahm Budissa die Initiative, trat aber selbst nur noch einmal gefährlich in Aktion als Marcus Dörry eine schöne Kombination über Sentivan, Völker und Swirlik aus ca. 14 Metern nicht krönen konnte (29.).
Nach etwa einer halben Stunde war die Luft irgendwie raus, auf beiden Seiten kam nur noch wenig Spielfluß zustande. Gut aber, daß sich die giftige Atmosphäre, die vom Publikum ausging, nicht auf das Spielfeld übertrug.
Der zweite Durchgang begann wieder zäh, lediglich Jens Schaumkessel bot sich eine Gelegenheit. Marcus Dörry konnte sich gegen Ulbrich auf der rechten Seiten durchsetzen, seine Eingabe spitzelte der Stürmer aber am Tor vorbei (48.). Doch dann zog die Partie wieder deutlich an. Nach Freistoß Hildebrandts läßt wiederum Sinaba Fröhlich beim Kopfballduell schlecht aussehen, verfehlt den Kasten aber aus 12 Metern nur knapp (57.). Eine Minute später erkämpft sich Dörry von Ulbrich die Kugel, läuft auf Torwart Wohlfeld zu und wird von Petzold, der in dieser Szene letzter Mann war, umgerissen (58.). Der Thüringer kam dabei mit der Gelben Karten sehr glimpflich davon, seine Mannschaft aber nicht. Marcin Swirlik erzielte im Anschluß das schönste Tor des Tages, sein Freistoß aus 20 Metern schlägt unhaltbar im Dreiangel ein. Der VfB jetzt völlig verunsichert, Nuhs’ weite Flanke auf Swirlik will Horn klären und trifft dabei fast ins eigene Tor (62.). Budissa hat das Spiel zu diesem Zeitpunkt im Griff und versäumt es, die Entscheidung herbeizuführen. Und so spielt ein Zufall den Gastgebern in die Hände. Bei einer Flanke laufen sich Andreas Zichner und Immo Trübger in die quere, beide kommen zu Fall. Schiedsrichter Luther pfeift, entscheidet nach Absprache mit dem Linienrichter auf Elfmeter und gibt Zichner gelb. Der will das nicht wahrhaben, diskutiert und wird mit gelb-rot in die Kabine geschickt. Sinaba nutzt die merkwürdige Entscheidung eiskalt aus und verwandelt zum erneuten Ausgleich. Nach dieser hektischen Phase passiert nicht mehr viel, beide versuchen sich mit Fernschüssen, Winterkorn auf der einen, Nuhs und Völker auf der anderen Seite, können ihrem Gegner aber nicht mehr gefährlich werden.
Beide Trainer beglückwünschten sich am Ende zum Punkt und konnten doch nicht zufrieden sein. Für Pößneck ist das Ergebnis im Abstiegskampf zu wenig, für Budissa war mehr drin. Schade, daß sich Schiedsrichter Luther durch einige überzogene Entscheidungen (gelbe Karten) selbst in Zugzwang brachte und auf die Partie einen nicht unwesentlichen Einfluß hatte.
VfB Pößneck: Wohlfeld – Matusewicz, Ulbrich, Horn, Stronczyski – Weichert (60. Sawicki), Hildebrandt, Petzold, Winterkorn (85. Wittke) – Sinaba, Trübger.
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Nuhs, Zichner, Wochnik – Dörry, Sentivan, Kunisch, Völker, Swirlik (84. Johne) – Schaumkessel (72. Hausmann).
Tore: 1:0 Sinaba (11.), 1:1 Völker (19.), 1:2 Swirlik (58.), 2:2 Sinaba (70. / Foulelfmeter).
Ecken: 9:3 (5:2)
Gelbe Karten: Ulbrich, Petzold, Trübger, Sawicki - Kunisch.
Gelb-rote Karten: Zichner (68.).
Schiedsrichter: Alrik Luther (Halle).
Zuschauer: 177
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FSV Budissa Bautzen - SSV Markranstädt 1 : 0 ( 1 : 0 )
Jens am 08.07.2008 um 09:31 (UTC) | | Mit Kämpferherz gewonnen
Balsam auf die geschundene Seele: Nach vier Niederlagen in Folge gewann Budissa unter Flutlicht gegen den Aufstiegsaspiranten SSV Markranstädt mit 1:0. Erstmals seit Dezember blieb die Mannschaft ohne Gegentor – und das, obwohl die Personaldecke ganz dünn ist.
Marcus Kunisch, Knut Michael und Matthias Pannach mußten diesmal passen, dafür liefen Sebastian Nuhs, Jens Schaumkessel und Marcin Swirlik auf. Budissa spielte von Beginn an sehr zurückhaltend, überließ den Gästen, die unbedingt gewinnen wollten, die größeren Spielanteile und versuchte durch Konter zum Erfolg zu kommen. Da sich die Abwehr diesmal keine Patzer leistete, war die Partie zunächst ziemlich chancenarm. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte dann Mitte der ersten Hälfte Marcus Dörry, der von Miroslav Sentivan schön eingesetzt, das Sprintduell gegen Rico Kipping gewinnt und aus 15 Metern René Klimas im Markranstädter Tor keine Abwehrchance läßt. Vielmehr ging nach vorn aber vorerst nicht. Dafür war die Abwehr mehr gefordert. Die hatte zunächst Glück, als nach langem Einwurf von Heditzsch und Kopfballverlängerung Mittenzweis Ronny Kujat aus sechs Metern im Fallen zum Schuß kommt, aber den Ball über die Latte jagt (28.). Dann nochmals, als Hönemann einen schönen Angriff über Schaaf und Mittenzwei kläglich verstolpert (39.). Und sie hatte in Christoph Zwahr einen guten Torhüter, der Mittenzweis Schuß aus 14 Metern glänzend parierte (33.). So plätscherte die erste Halbzeit ziemlich ereignisarm dahin, Bautzen führte und geriet selbst kaum in Gefahr.
Der zweite Abschnitt sollte aus SSV-Sicht deutlich besser werden, Trainer Wentzel schien ziemlich drastische Worte gefunden zu haben, seine Spieler waren schon fünf Minuten vor dem Anpfiff auf dem Platz. Die Gäste übernehmen jetzt deutlich die Initiative, Kujat reißt das Spiel mehr und mehr an sich, findet Hönemann, der Sascha Dietze versetzt und aus spitzem Winkel nur den Pfosten trifft (52.). Doch dies sollte für lange Zeit wieder die einzige gefährliche Aktion bleiben. Anders Budissa: Nach schönem Angriff über Danny Wochnik und Flanke von Marcin Swirlik, kommt Horst Rau aus sechs Metern zum Schuß und verzieht ganz knapp (60.). Hier hatten die wenigen Zuschauer – 435 sind Saisonminusrekord – den Torschrei auf den Lippen. Gleich darauf schickt Miroslav Sentivan Dörry steil, der kann sich gegen Heditzsch durchsetzen, findet aber in Torhüter Klimas seinen Meister (62.). Sebastian Nuhs verhindert den Ausgleich, als er sich in einen Schuß von Martin Werner wirft (75.), kurz darauf der schönste Konter der Gastgeber. Swirlik schickt Lukas Völker, der nach Zusammenspiel mit Marcus Hausmann aus 14 Metern zum Schuß kommt, aber an Klimas scheitert (77.). Nur einmal noch geriet der Sieg in Gefahr, jedoch konnte Müller Zwahr aus Nahdistanz nicht überwinden (81.).
Markranstädt mühte sich in der zweiten Halbzeit, traf aber auf eine Bautzener Mannschaft, die sich in der Abwehr diesmal kaum Schwächen leistete. Budissa gewann verdient, wirkte als Einheit, jeder kämpfte für jeden, mancher auch etwas mehr, was der kleinliche Schiedsrichter ziemlich einseitig ahndete. Die Mannschaft trifft das hart, fallen doch im nächsten Spiel Sascha Dietze und Horst Rau so definitiv aus.
So wenig überzeugend die Gäste spielten, so spektakulär war die Vorstellung deren Trainer Matthias Wentzel auf der Pressekonferenz:
„Meine Mannschaft hat sich dahingehend gesteigert, daß sie noch schlechter aufgetreten ist als letzte Woche ... Drei Spieler meiner Mannschaft bringen Normalform zur Zeit, Kujat, Meißner, Kipping und Müller – vier mittlerweile. Der Rest spielt indiskutabel, inkompetent, willenlos, schlaff, feige...“
Budissa-Trainer Steffen Hammermüller freute sich über die Leistung der Mannschaft, die diesmal auch das Glück durch Kampf erzwungen hat.
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Nuhs, Zichner, Wochnik – Dörry, Dietze, Sentivan, Swirlik (81. Johne) - Schaumkessel (67. Völker) – Rau (74. Hausmann).
Markranstädt: Klimas - Müller, Kipping, Meißner - Schaaf, Kujat, Petzold (65. Klauß), Heditzsch (65. Werner), M. Genschur - Hönemann, Mittenzwei (65. Krebel).
Tore: 1:0 Dörry (23.).
Ecken: 1:10 (1:3)
Gelbe Karten: Fröhlich, Rau, Sentivan, Dietze.
Schiedsrichter: Robert Wessel (Berlin)
Zuschauer: 435
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Hallescher FC - FSV Budissa Bautzen 3 : 1 ( 2 : 0 )
Jens am 29.04.2008 um 09:43 (UTC) | | Halle gewinnt verdient
Der Hallesche FC errang gegen Budissa Bautzen einen ungefährdeten 3:1-Sieg und verteidigte damit souverän seine Tabellenführung. Trotz wiederum guter kämpferischer Leistung konnte Budissa die Gastgeber kaum in Bedrängnis bringen.
Mit zwei Veränderungen zum Halberstadtspiel traten die Hammermüller-Schützlinge an: Christoph Zwahr ersetzte Stefan Schier und Sascha Dietze den gelbgesperrten Sebastian Nuhs. Bei herrlichstem Fußballwetter starteten die Bautzener aus einer sicheren Abwehr und wollten durch Konter bzw. Standards zum Erfolg kommen. Der HFC begann ziemlich einfallslos, dem ständigen Quergeschiebe im Mittelfeld folgte zumeist ein langer Paß auf die linke Seite, wo Nico Kanitz und Thorsten Görke auf ihre Chancen lauerten. Budissa stand gut und ließ nichts zu – bis zur 23. Minute. Ein weiter Freistoß von Stefan Fröhlich wird zum Bumerang, Kanitz schnappt sich die Kugel, spielt steil auf Maik Kunze, der lupft über den herausstürzenden Zwahr hinweg an die Latte. Den Abpraller versenkt Thomas Neubert am chancenlosen Marcus Kunisch vorbei mit dem Kopf zur Führung. Die erste echte Torchance nutzen die Hallenser, begünstigt durch einen Stellungsfehler. Und es konnte noch dicker kommen, gleich darauf vergibt Kevin Kittler aus 15 Metern nach Ecke von Görke nur haarscharf (24.). Wiederum ein Fehler im Spielaufbau bescherte dem Spitzenreiter die nächste klare Chance, als Kittler das Paßspiel der Spreestädter unterbricht und gleich darauf erneut Neubert nach Flanke von René Stark zur Stelle ist, aber mutterseelenallein vorm Tor aus zwei Metern nur die Latte trifft (37.). Zwei Minuten später vertändelt Sascha Dietze gegen Jan Benes den Ball, Stefan Fröhlich schlägt mit Kanitz preß und Neubert schickt Kanitz steil. Christoph Zwahr zeigt gegen den Hallenser einen Klassereflex, den Abpraller kann aber wiederum Thomas Neubert aus 14 Metern unbedrängt verwandeln.
Die Hallenser führen zur Halbzeit verdient, warteten geduldig auf Ihre Chancen, die ihnen die Bautzener durch individuelle Fehler boten. Bei Budissa ging wenig nach vorn, Fehlabspiele störten immer wieder den Spielaufbau.
Im zweiten Abschnitt gab es nichts neues. Diesmal verstanden sich Matthias Pannach und Miroslav Sentivan miß, Kittler spritzt dazwischen und wird anschließend von Stark steil geschickt. Dieser läßt Knut Michael und Marcus Kunisch schlecht aussehen und hat gegen den bemitleidenswerten Christoph Zwahr kein Problem einzuschieben. So war nach etwas mehr als einer Halbzeit das Spiel entschieden. Halle hielt sich jetzt zurück und so kamen die Gäste besser in die Partie. Marcus Dörry setzte nach 52 Minuten das erste Lebenszeichen nach vorn, bei seinem 20-Meter-Freistoß von halblinks mußte Halles Keeper Darko Horvat erstmals ernsthaft eingreifen. Dann schwamm plötzlich auch die HFC-Abwehr, eine Flanke Horst Raus endete in einer Kopfballrückgabe von Benes, der damit fast ein Eigentor erzielte (73.), die anschließende Ecke drosch Horst Rau aus kurzer Entfernung ganz knapp am Tor vorbei (74.). Sieben Minuten vor Schluß wird dann Budissas nimmermüder Kampfgeist belohnt, Danny Wochnik schiebt Lukas Völkers schöne Flanke am herausstürzenden Horvat vorbei und Halles Jens Werner kann den Ball nur noch ins eigene Tor abfälschen.
Halles Sieg war hochverdient. Die Mannschaft hat stets Druck gemacht und erst nachgelassen, als das Spiel entschieden war. Auffällig die Einstellung Budissas, bis zum Schluß kämpfend. Auffällig aber auch, daß alle Tore mehr oder weniger selbst verschuldet waren. Überhaupt, 13 Gegentore in den letzten vier Spielen sind des Schlechten zuviel. Zu viele Unkonzentriertheiten bringen die Mannschaft immer wieder in eine schlechte Position. Hoffentlich können diese am Freitag gegen Markranstädt vermieden werden.
Hallescher FC: Horvat - Werner, Gröger, Kamalla, Benes – Kunze (64. Seipel), Görke (82. Finke), Kittler, Kanitz (71. Shubitidze) – Stark, Neubert.
Bautzen: Zwahr – Fröhlich, Kunisch, Michael, Zichner (72. Johne) – Dietze, Sentivan, Pannach (66.Völker), Wochnik – Dörry, Rau (83. Hausmann).
Tore: 1:0 Neubert (23.), 2:0 Neubert (39.), 3:0 Kittler (48.), 3:1 Werner (83./Eigentor).
Ecken: 3:7 (3:2)
Gelbe Karten: Kittler - Zichner, Michael, Hausmann.
Schiedsrichter: Markus Häcker (Pentz).
Zuschauer: 1.367
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(c) www.budissa-bautzen.de |
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NUR EEENE MAAARK!!!
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